Unsere Reiseroute durch drei Länder Mittelamerikas 2016:

Mexico (Cancun) - Guatemala (Antigua, Rio Dulce, Tikal) - Belize (Caye Caulker) - Mexico (Tulum) - Mexico (Cancun)

Mexico 2016

Eine 10-tägige Reise durch Yucatan in Mexico war neben Guatemala und Belize Teil unserer Dreiländerrreise in 2016. Wir starteten nach dem Interkontinentalflug für 2 Tage in Cancun und verbrachten nach Belize eine Woche in Tulum, welches wir per Wassertaxi und Fernbus erreichten. Unser Transportmittel war in Mexico auch vorwiegend der Fernbus. Das Netz ist in Ermangelung einer funktionierenden Eisenbahnstrecke sehr gut ausgebaut und die Fahrten sind nicht teuer. Wenn möglich immer 1. Klasse buchen, der Komfort ist dann durchaus vergleichbar mit einem Fernbus in Deutschland und kostet nur unwesentlich mehr.

Yucatan ist zum großen Teil von Touristen überlaufen, aber Tulum,  Akumal und die Inseln Cozumel und Isla Holbox sind im Vergleich zu Playa del Carmen und Cancun, wo sich die meisten Amerikaner und Europäer tummeln, ruhiger.

In Cancun akklimatisierten uns nach unserem Flug von Frankfurt am Strand Playa Tortuga bis zu unserem Weiterflug nach Guatemala. Viel zu sehen gibt es eigentlich nicht; es ist eine Stadt mit furchtbar vielen all-inclusive Hotels an privaten Stränden, in die noch dazu einmal im Jahr tausende Spring-Breaker aus den Staaten einfallen. Da wir uns überhaupt nicht auf Cancun vorbereitet hatten, fragten wir den Taxifahrer nach einem schönen öffentlichen Strand und er fuhr uns zum recht schönen Playa Tortuga. Am Playa Tortuga startet übrigens auch die Fähre zur Insel Isla Mujeres.

Halbinsel Cancun
Die Hotelbunker von Cancun aus der Luft
Playa Tortuga in Cancun, Ferry terminal to Isla Mujeres, Tag am Strand, Beachtime
Playa Tortuga

Kurzer Break; Guatemala und Belize erlebt und von Caye Caulker aus mit dem Schnellboot zur mexikanischen Grenzstadt Chetumal. Bei Einreise mussten alle das Gepäck in einer Reihe aufstellen und schwer bewaffnete Marinas gingen die Reihe mit Drogenhunden ab. Etwas ungewohnt für uns Mitteleuropäer, aber in Mexico ganz normal, ebenso wie der Polizeivan mit aufmontiertem Maschinengewehr der durch Chetumal fuhr. Mit einem Taxi ging es zum Busbahnhof (wo es keinen ATM gab und man nicht mit Kreditkarte zahlen konnte!!!) und mit dem Fernbus weiter nach Tulum. Die Fernbusse von Chetumal über Tulum nach Cancun fahren stündlich und sind klimatisiert.


Highlight sind natürlich die Maya-Ruinen von Tulum; die einzigen Ruinen direkt am karibischen Meer.

Es gibt aber hier noch viele weitere Ruinen, die über die ganze Halbinsel verteilt sind (bspw. Coba und Cichen Itza), aber da wir in Guatemala schon viele Mayastädte besucht haben, beließen wir es bei Tulum in Mexiko. Das Siedlungsgebiet der Maya mit verschiedenen Lokalherrschern erstreckte sich seinerzeit über ganz Mittelamerika, so dass heute auch in Belize (bspw. Lamanai, Altun-Ha), Guatemela (allen voran Tikal), El Salvador (bspw. Tazumal) und Honduras (bspw. Copan) ihre Spuren besichtigt werden können.

Neben der Maya Kultur, gibt es rund um Tulum viel zu entdecken:

  •  Cenoten gibt es überall in Yucatan! Dies sind mit Süßwasser gefüllte Kalksteinlöcher, die durch Ausspülung entsprechender Gesteinsstrukturen durch Flussläufe entstanden sind. Cenote bedeutet in der Mayasprache so viel wie heilige Quelle. Die Löcher eignen sich gut zum Schwimmen/Abkühlen und sind je nach Entstehung mal von Höhlen umgeben, mal offen überirdisch gelegen. Wir fuhren mit unserem geliehenen Rad zur Aktun-Ha-Cenote, die überirdisch liegt und leider keine der sonst üblichen Höhlenstruktur aufweist (wie bspw. in Tulum Gran Cenote, Cenote Dos Ojos). Dafür war es hier menschenleer und sehr idyllisch im Wald.
  • Schnorcheln und Tauchen: Die Spots bieten viele bunte Fische, Schildkröten und andere kleine Wasserbewohner. Um Haie und Wale zu sehen muss man bei einem Anbieter buchen, der die Stellen kennt. Nach einer Schnorcheltour in Belize könnte man hier aber etwas enttäuscht sein. Die Anbieter geben sich hier wegen der vielen Angebote wenig Mühe, aber die Unterwasserwelt ist sehenswert!
  • Bootsausflüge und Wassersport wie Surfen
  • Radtouren: Man kann in Tulum bei vielen Hotels für 200 Pesos pro Tag gute Fahrräder mieten; wir haben an einem Verleih an der Straße Zona Hotelera Fahrräder für 100 Pesos pro Tag gemietet. Es gibt einen schönen Fahrradweg zur Stadt Tulum; die Fahrt dauert nur 15 Minuten und weiter zur Gran Cenote nochmal 15 Minuten.
  • Die Stadt Tulum: jenseits der Hotel Resorts, gibt es in Tulum alles was jede andere Stadt zu bieten hat. Viele Shops, Schnellrestaurants, Märkte und den Busterminal.
  • Lecker Essen: Wir haben in Tulum überall gut gegessen!!! Vor allem im Hotelrestaurant der Villa Pescadores, wo es modernes ausgezeichnetes mexikanisches Essen gibt in gemütlicher Atmosphäre. Außerdem gab es an der Straße viele kleine aber feine Restaurants, zum Beispiel im Foodtruck von Safari Campfire mit super leckeren Tacos und Ceviches.
Cenote Tulum, Bike ride, refreshing clear water
Aktun-Ha-Cenote

Die Strände um Tulum gehören zu den schönsten Mexikos. Unser erstes Hotel, das ZazilKin lag an einem wunderschönen ruhigen Strandabschnitt mit Blick auf die Ruinen. Wir hatten dort eine Cabana am Strand gebucht. Schon beim Einchecken wurden wir aber enttäuscht: Die Begrüßung war unfreundlich, die Hütte war spartanisch und dreckig. Die Matratze, die auf dem dreckigen Boden lag, hat gestunken und es war heiß darin. Deshalb sind wir nach 2 Nächten umgezogen in ein anderes Hotel. Dort bekamen wir eine schönere Cabana am Strand, die aber fast doppelt so teuer war. Wir verbrachten dort entspannte Tage auf kostenlosen Liegen am Strand und erkundeten die Gegend mit dem Fahrrad und zu Fuß. Zurück nach Cancun fuhren wir wieder mit dem Bus über Akumal und Playa del Carmen.

Beach Tulum, Paradise
ewig langer Strand in Tulum
Beach Cabana
Unsere Cabana im Hotel Zazil Kin
Tulum Beach Cabana
Cabana #2 nach unserem Umzug in ein anderes Hotel