Hongkong - Skyscrapers, Streetfood und britischer Charme

Die alte britische Star Ferry im Hafen
Die alte britische Star Ferry im Hafen

Hongkong hat als chinesische Sonderverwaltungszone eigene Einreiseregeln, eine eigene Währung und ist somit im Prinzip ein eigenes Land.

 

Die lebhafte Stadt eignet sich prima für Stopover, da der große Flughafen an die gesamte asiatische und ozeanische Welt abgebunden ist. Zudem erlaubt die überschaubare Größe die wichtigsten Dinge in 3-4 Tagen zu erleben; nimmt man Macau hinzu sollten es 4-5 Tage sein. 

 

Hongkong hat ein besonderes Flair, weil es moderne Businessarchitektur mit traditionellem China verbindet (siehe bspw. streetfood in Mong Kok) und dabei gleichzeitig viele britische Elemente behalten hat; sichtbar u.a. an der Star Ferry im Hafen, der Peak Tram auf den Victoria Peak, diversen Straßennamen und vielem mehr.

Hongkong teilt sich grob auf in:

  • Mainland mit Kowloon und weiteren Vierteln sowie der festlandseitigen Hafenpromenade Tsim Sha Tsui mit der Avenue of Stars und dem fantastischen Blick auf die Skyline von Hongkong Island.
  • Hongkong Island mit dem Business District, dem Victoria Peak, der Partymeile Lan Kwai Fong sowie der langgezogenen Western District Promenade die im Zentrum in all die Piers mündet, an denen Fähren nach Mainland, Lantau, Macau usw. abfahren.
  • Lantau Island mit dem Flughafen und diversen Sehenswürdigkeiten. 

Must sees in Hongkong mit Details weiter unten:

  • Victoria Peak mit gigantischem Blick über der Stadt und einer schönen Tramfahrt.
  • Harbour Area auf Hongkong Island und Mainland (Kowloon) mit vielen Möglichkeiten für Hafenrundfahrten, der Avenue of Stars usw.
  • Hongkong Island abseits des Hafens mit der Partymeile Lan Kwai Fong , dem Business District und der grünen Inselrückseite.
  • Western District Promenade auf Hongkong Island: Ruhe, Sport und ein schöner Fußweg zur Harbour Area.
  • Lantau Island mit dem großen Tian Tian Buddah sowie der Lantau Cable Car (nicht selbst besucht).
  • Tagesausflug nach Macau als Option mit der Fähre.
Ding Dings- also very british
Ding Dings- also very british

Praktische Reisetips kurz zusammengefasst:

 

Vom Flughafen kommt man am schnellsten in unter 30 Minuten mit dem Airport Express an die Stationen Kowloon oder Central mit Anschluss an viele Metrolinien.


Die Octopus Card ist eine aufladbare Prepaidkarte wie es sie in vielen asiatischen Metropolen gibt und ist unbedingt zu empfehlen. Alle Transportmittel und auch einige Attraktionen und sogar convenience stores lassen sich damit bezahlen. Erhältlich am Flughafen, in vielen stores und aufladbar an jeder Metrostation.


Für die Fortbewegung eignen sich die gut ausgebaute Metro, die traditionelle Star Ferry um zwischen HK-Island und Mainland zu wechseln oder die ebenfalls sehr britisch anmutenden doppelstöckigen Straßenbahnen ("Ding Dings") die es so nur auf Hongkong Island gibt. Alle Optionen sehr günstig.


Sightseeing: Hier bieten sich neben individueller Erkundung vor allem Hafenrundfahrten mit historischen Dschunken an (zu vielen  Tageszeiten, auch nachts), Hop-on hop-off-Bustouren, bspw. Bigbus oder eben auch die genannten Ding Dings (guter Ausblick im oberen Stock, offene Scheiben) oder einfach als eigenständiges must see eine Fahrt mit der traditionellen Star Ferry zwischen Mainland und Island. Mit Ausnahme der Ding Dings konzentrieren sich all diese Aktivitäten mehr oder weniger um die Piers 7-10 am Hafen auf der Island-Seite im Bereich des Riesenrades (HK Observation Wheel).

Meine Reisekosten habe ich zur Orientierung unten aufgelistet.


Victoria Peak

Mit der Peak Tram auf den höchsten Punkt über der Stadt
Mit der Peak Tram auf den höchsten Punkt über der Stadt

Der berühmte Aussichtspunkt hoch über Hongkong Island ist ein absolutes must see!!

 

Hinauf kommt entweder zu Fuß (ca. 2 Stunden) oder mit der Peak Tram, deren Talstation man ab der MTR Station Central, Exit J2 in 5-10 Minuten gut erreichen kann. Kosten für den Hin- und Rückweg mit der Bahn sind ca.12 Euro, Stand 2025. 

 

Für die Sky Terrace als höchstem Punkt am Peak (unbedingt zu empfehlen!) kommen nochmal ca. 4 Euro hinzu.

 

Möchte man dem Ansturm und den Warteschlangen an der Tram etwas aus dem Weg gehen, empfielt sich die Zeit vor 9 Uhr morgens außerhalb von Wochenenden oder Feiertagen. Die Tram und der Peak öffnen ab 7:30 Uhr, die Sky Terrace etwas später.

Oben angekommen kann man an mehreren Aussichtspunkten umherlaufen oder die Angebote der kleinen Einkaufsmall (essen, trinken sowie diverse Entertainmentmöglichkeiten) in Anspruch nehmen und natürlich den besten Blick auf Hongkong geniessen:

Ausblick vom der Sky Terrace des Victoria Peak
Ausblick vom der Sky Terrace des Victoria Peak

Harbour Area auf Hongkong Mainland und Hongkong Island

Neben dem Victoria Peak ist der Bereich des Hafens auf beiden Seiten (Mainland mit Kowloon und HK Island) das touristische Zentrum der Stadt. Die schönere der beiden Skylines hat klar Hongkong Island, die man von Kowloon aus betrachten kann. Vor allem Nachts ist das ein absolutes Highlight und wenn man geduldig ist, vervollständigt eine pitoreske alte chinesische Dschunke die schöne Kulisse perfekt! Ab 20 Uhr findet im Hafen eine Lasershow mit Musik statt, die ebenfalls sehenswert ist.

Eine eigene Attraktion und ebenfalls ein must have ist eine Fahrt mit der schon erwähnten Star Ferry. Gegründet 1871 fährt sie immer noch mit Dampfbooten zwischen den beiden Stadtteilen hin und her. Sie fährt etwa alle 10 Minuten, kostet mit ca. 60 ct. fast nichts und benötigt für den einfachen Weg unter 10 Minuten.

Auf der Kowlooner Seite befindet sich u.a. die Tsim Sha Tsui-Promenade mit der Avenue of Stars mit den Handabdrücken diverser Filmstars auf dem Geländer sowie der Statue des größten Sohns der Stadt: Bruce Lee.

Hongkong Island abseits des Hafens

Schon an der Skyline lässt sich der Business District gut sehen. Expats und Locals in Anzügen mischen sich zwischen Wolkenkratzern und Leuchtreklame in gut gefüllten Straßen neben Essenständen, Märkten und Foodcourts. Dieser Bereich gehört klar den Banken und  Einkaufsmalls. Die kleinen langsamen doppelstöckigen Ding Ding-Straßenbahnen fahren genau hier auf und ab. Ebenfalls im Business District findet sich die berühmte Partymeile (gut es sind eher 100 Party-Meter..): der Lan Kwai Fong; am besten erreichbar ab der Metrostation Central, Exit D1 oder D2 und dann wenige Minuten bergauf:

Krasses Gegenstück dazu bietet die Rückseite von Hongkong Island: dort ist es vor allem grün und ruhig. Man findet dort die teuersten Gegenden der Stadt, zahlreiche Wanderwege durch den Wald und sogar einige Strände die man teilweise sogar mit Metro + UBER/Taxi erreichen kann (bspw. Repulse Bay, Shek O Beach):

Western District Promenade auf Hongkong Island

Erholung am Steg der Promenade
Erholung am Steg der Promenade

Die Western District Promenade war während meines trips mein Ruhepol: ein Ort an dem man dem Trubel der Stadt zwischendurch entfliehen konnte, durchatmen, meditieren oder den Tag morgens mit dem zweiten Kaffee ruhig angehen lassen kann.

 

Die Locals entspannen hier ebenfalls: man sieht viele Angler, Jogger, Thai-Chi Praktizierende und Spaziergänger.

 

Die Promenade beginnt ca. 3 km westlich vom Zentrum mit den bekannten touristischen Piers 7-10. Gut zu Fuß ist die Strecke bis dorthin auch schön zum Laufen oder joggen. Auf halbem Weg findet man den Ferry Terminal nach Macau.

 


Kosten für 2 Wochen Taiwan mit Hongkong, 1 Person (Stand Oktober 2025)

  • Transport nach/von Frankfurt: 45€
  • Flug Frankfurt-Taipeh (direkt): 590€
  • Flug Taipeh-Hongkong: 125€
  • Flug Hongkong-Frankfurt (über Bangkok): 585€
  • Rundreise Edison Tours durch Taiwan: 1100€
  • Hotels Taipeh (4N): 370€
  • Hotel Hongkong (4N): 596€
  • Unterwegs: 800€

Kosten Gesamt 4200 €