Die Stadt an der Donau ist von Deutschland aus sowohl mit dem Flugzeug (Stuttgart, Frankfurt) als auch mit dem Zug (ca.9 Stunden ab Frankfurt) gut angebunden und lohnt ob der Fülle an schönen alten Sehenswürdigkeiten und der öebhaften Atmosphere jederzeit für ein verlängertes Wochenende.
Hat man etwas mehr Zeit, so kann man von einem der Budapester Bahnhöfe auch weiter zum Balaton-See fahren.

Tips zum erkunden von Budapest
Vom Flughafen kommt man für ca. 5€ in 30 Minuten mit dem Bus 100E am unkompliziertesten in die Stadt und zurück. Endstation Deak Ferenc ter; zentral gelegen für alle weiteren Richtungen und Anschlüsse.
Für einen ersten Überblick eignen sich free-walking-touren; bspw, hier und natürlich der Start mit einem schönen Viewpoint über die Stadt, wie bspw. auf der Citadelle.
Budapest hat eine ausgeprägte Bäderkultur. Berechtigterweise berühmt ist das schöne, altehrwürdig anmutende Szécheny-Bad. Man fühlt sich in die Zeit von
Sissy& Co zurückversetzt und kann in mehreren Außen- wie innenbecken mit verschiedenen Temperaturen sowie Salzgrotten und Saunen entspannen. Kostenpunkt etwa 40 € für die Tageskarte (gelbe
U-Bahnlinie M1 bis zur Station Széchenyi fürdő; das Bad liegt direkt am Eingang).
Sowohl beim Flughafenbus als auch bei allen anderen öffentlichen Verkehrsmitteln tunlichst auf gültige (und an den jeweiligen Maschinen entwertete) Fahrscheine achten! Kontrollen sind
flächendeckend und überall. Automaten für Einzeltickets, 10erKarten und Tagerkarten gibt es an fast jeder Station; die Bedienung ist mangels Zonen usw. auch für Touris denkbar einfach.
Die wichtigsten Sehenswürdigkeiten sind fußläufig oder mit kurzen Straßenbahn/Ubahnfahrten erreichbar. Spaß macht dabei eine Fahrt mit der historische Straßenbahn Nr.2 an der Donau entlang. Die Bahn ist, weil als Touriattraktion bekannt, oft recht voll, weil viele nicht wissen, dass die gleiche Strecke ab Margareteninsel bis Central Market auch von den Linien 2e und 23 angefahren wird.
Die ungarische Hauptstadt glänzt mit prachtvollen Bauten aus der österreichisch-ungarischen Kaiserzeit des 19.Jahrhundert. Die Donau teilt die Stadt in die beiden Teile Buda und Pest:
Pest ist das typische Touristenviertel, mit dem sehenswerten jüdischen Viertel, dem prächtigen Parlamentsgebäude, der St. Stephans Basilika und vielem mehr. Hotels finden sich meist hier; die meisten Straßenbahnlinien verkehren ebenfalls auf dieser Seite der Stadt:
Auf der Buda-Seite befinden sich die Schlossanlagen (Burgpalast), die Fischerbastei und etwas weiter südlich davon, die Citadelle auf dem Gellértberg; einem Top-Viewpoint über die Donau und beide Stadtteile. Man kommt dorthin, wenn man bspw. mit der Straßenbahn bis zum Central Market fährt (auch sehenswert und kulinarisch interessant) und dann zu Fuss über die Liberty Bridge auf die Budaseite wechselt. Dort führen mehrere Wanderwege hoch auf die alte Festungsanlage aus dem 19. Jh., und man wird mit dem besten Ausblick über die Stadt belohnt:

In der Donaumitte zwischen beiden Stadtteilen befindet sich die Margareteninsel; eine schöne grüne Oase, ähnlich der Donausinsel in Wien, auf der die Einheimischen entspannen, joggen oder das Wochenende verbringen (Zugang über die Margaretenbrücke, bspw. Straßenbahnstation Margit hid).
Die Anlagen um den Burgpalast und die schöne Fischerbastei befidnen sich grob gegenüber des Parlamentes auf der Budaseite der Stadt auf einer Anhöhe. Hat man die Chainbridge von der Pes-seite überwuert, so hat man 3 Möglichkeiten hinauf zu kommen: